Ökumene
Eine Bibelstelle, die ihr sicherlich schon gehört habt, lautet:
"Ich ermahne euch aber, Brüder, im Namen Jesu Christi, unseres Herrn: Seid alle einmütig, und duldet keine Spaltungen unter euch; seid ganz eines Sinnes und einer Meinung." (1 Kor 1:10, Einheitsübersetzung)
Sind wir also "alle einmütig"? Schon ein Blick in die Runde bestätigt uns: nicht sehr. So heißt es in der "Hoffnung für alle" an gleicher Stelle:
"Liebe Brüder und Schwestern, im Auftrag unseres Herrn Jesus Christus möchte ich euch aber bitten: Hört auf, euch zu streiten! Duldet keine Spaltungen in der Gemeinde, sondern steht fest zusammen, seid einig in allem, was ihr glaubt und entscheidet!" (1 Kor 1:10, Hoffnung für alle)
Oder bei Luther:
"Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle mit einer Stimme redet und lasst keine Spaltungen unter euch sein, sondern haltet aneinander fest in einem Sinn und in einer Meinung." (Lutherbibel, 1984)
Gut, der Sinn ist klar, aber was auch klar ist: zu einem Thema gibt es oft sehr viele Meinungen. Gar nicht zu sprechen von Traditionen, die uns im Leben viel Halt geben, manchmal aber auch zu Reibungen führen können.
Ein paar kleine Traditionen haben sich auch zwischen ESG und KSG schon ausbilden können:
- ökumenische Abende, einmal im Semester
- Taizé-Gebete, an jedem zweiten Mittwoch
- unsere "Elefantenrunde" für wichtige Entscheidungen und Terminabsprachen
- der ökumenische Jahresanfangsgottesdienst, meist in der zweiten Januarwoche
- die Dampferfahrt mit Sprecher- und V-Taufen
- Semestereinstiegsfete und Struppen-Rüstzeit im Sommersemester
- gemeinsames Theater und Musik